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Heimatprimiz von Thorsten Rabel in Niederumelsdorf

Am 26.Juni beging die Pfarrei Niederumelsdorf mit dem aus ihrem Ort stammenden Neupriester Thorsten Rabel, der am 18. Juni im Stephansdom zu Wien durch Kardinal Christoph Schönborn zum Priester geweiht worden war, die feierliche Heimatprimiz.

Die ganze Dorfgemeinschaft war in die Vorbereitungen eingebunden und freute sich Gastgeber dieses einmaligen Ereignisses sein zu dürfen, zumal die letzte Primiz im Ort aus dem Jahre 1966 datiert.

Der Festzug - musikalisch begleitet von der Blaskapelle "Meinrad Buam" - setzte sich mit leichter Verspätung vom Treffpunkt beim Schretzlmeier-Wirt in Bewegung und holte den 27-jährigen Primizianten umringt von seiner Mutter Renate und seinem Bruder Stefan beim Elternhaus ab.

Gemeinsam mit den Priestern, der Wiener Delegation und zahlreichen Ehrengästen zog der prächtige Zug unter dem Glockengeläut der Pfarrkirche St. Ulrich zum Festplatz.

Vorbei am wunderschönen Blumenteppich mit den 7 Sakramenten durch den Triumphbogen hindurch gelangte man zum Freiluftaltar, wo bereits viele Gläubige auf die Ankunft des Primizianten warteten.

Pfarrer Franz Becher schickte seinen ersten Dank an "das Wetter, das uns der Himmel heute schenkt, den bayerischen Himmel in weiß-blau" und begrüßte mit spürbarer Freude neben den vielen Geistlichen vornehmlich aus Österreich, die Ehrengäste wie Landrat Martin Neumeyer, den EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber, MdEP, Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier und den VG-Vorsitzenden Gerhard Zeitler und die vielen Gläubigen, die bei diesem prächtigen Wetter gekommen waren, um das Geschenk der Berufung von Thorsten Rabel zum Priester und das Gemeinschaftswerk "unserer Umelsdorfer" zu feiern.

Danach übergab er die Leitung an den Neupriester Thorsten Rabel, der nun mit zahlreichen Konzelebranten sein erstes Messopfer feierte.

Bei der Primizpredigt ging Kaplan Alexander Fischer aus Scheibbs in Österreich auf den Wahlspruch des Neupriesters „Gut ist der Herr zu dem, der auf ihn hofft, zur Seele, die ihn sucht“ aus dem dritten Klagelied ein.

Musikalisch sehr eindrucksvoll umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Projektchor der Pfarreiengemeinschaft unter der Leitung von Reiner Elsässer und der Blaskapelle „Meinrad Buam“.

Die teilnehmenden Vereine bekamen vom Primizianten gesegnete Erinnerungsbänder für Ihre Fahnen und Banner.

In seinen Dankesworten zeigte er sich überwältigt von der zahlreichen Anteilnahme und dem herausragenden Engagement seiner Heimatpfarrei Niederumelsdorf, die viel Herzblut, Ideen und Arbeit in die Vorbereitung seiner Primiz investiert und so einen besonders würdigen Rahmen für diese Feiern geschaffen hat.

Am Ende des Gottesdienstes spendete Thorsten Rabel, der seinen Kinderwunsch Priester zu werden in diesen Tagen verwirklichte, den Mitfeiernden den Primizsegen.

Im Anschluss daran formierte sich der Festzug wieder und machte sich auf den Weg zum Wittmann-Anwesen, wo sich ca. 260 geladene Gäste nach dem Tischgebet das schmackhafte Festmahl von der Metzgerei Seefelder, Jambos gekühlte Getränke und die leckeren selbst gebackenen Torten und Kuchen in der feierlich geschmückten Halle einverleibten.

Der Ministrant Lorenz Schretzlmeier eröffnete nach dem Essen den Festakt mit einem Gedicht, Pfarrer Franz Becher gratulierte dem Primizianten Thorsten Rabel erneut und die Umelsdorfer Seelsorgeratssprecherin Annemarie Niedermeier und Kirchenpfleger Max Zieglmayer überreichten das Geschenk der Pfarrei. Bürgermeister Dr. Bergermeier betonte in seiner Rede die Wichtigkeit des Berufs Pfarrer und Zwillingsbruder Stefan rundete mit sehr persönlichen Einblicken über seinen Bruder Thorsten die weltliche Feier ab.

Ein wahres Highlight in Konzertatmosphäre war der Abschluss der Tages im voll besetzten Gotteshaus St. Ulrich mit der abendlichen Vesper, die von den Wiener Freunden gestaltet und durchgängig in Liedform zelebriert wurde.

Das Requiem für die Verstorbenen am Montag Abend auf dem Niederumelsdorfer Friedhof besiegelte die Festwoche. Thorsten Rabel weihte die Gräber bei seinem Friedhofsrundgang und schloss vor allem seinen verstorbenen Vater ins Gebet ein.

Im August wird der Neupriester als Urlaubsvertretung nach Siegenburg kommen und ab 1. September tritt er seine neue Stelle als Kaplan in Poysdorf im Weinviertel in der Erzdiözese Wien an.

Für sein Wirken als Seelsorger wünschen wir "unserem" Thorsten Gottes reichen

Segen und bittet für ihn! Herzlichen Dank für die freundliche Überlassung der Bilder bei Familie Rabel, Gabi Röhrl, Yvonne Niedermeier, Martin Haltmayer, Maria und Thomas Haid, Marina Datzmann, Hedi Bergermeier, Annemarie Niedermeier und Maria Schretzlmeier.

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