KAPELLE ST. JOHANNES NEPOMUK

Geschichtlicher Überblick

Um das Jahr 1730 wurde auf dem Boden des heutigen St. Johann - damals bewaldetes Gebiet - eine Kapelle zu Ehren des Hl. Johannes Nepomuk errichtet. Nach einem Brand schenkte die Schlossherrin Elisabeth von Train die Überreste dem Hafner Josef Sailer aus Herrngiersdorf, der sie zu einem Wohnhaus umbaute. Er war 1806 der erste Siedler des neu entstandenen Ortes. Danach konnte sich die „Kolonie“ Sankt Johann, das von der Kapelle und der darin befindlichen Heiligenfigur seinen Namen hat, stetig vergrößern, war aber seither ohne Kapelle und ohne Wahrzeichen. 1993/1994 wurde daher von den Dorfbewohnern ein Verein gegründet und die heutige Kapelle errichtet.

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